Allgemein

Wie werde ich Kunde der RAETIKON.invest?

Sie können uns telefonisch, via Kontaktformular oder E-Mail kontaktieren – gerne besprechen wir das Weitere persönlich mit Ihnen:
Daniel Drißner

Gibt es eine Untergrenze, um bei der RAETIKON.invest Kunde zu werden?

Das hängt davon ab. In den meisten Fällen beträgt die Mindestinvestition 50 Euro pro Monat bzw. pauschal 5.000 Euro.

Kann ich mein bestehendes Konto/WP-Depot von der RAETIKON.invest betreuen lassen?

Sie können auch bestehende Vermögenswerte einbringen oder von uns betreuen lassen. Wir arbeiten mit einem sehr breiten Partner- und Vertriebsnetzwerk zusammen.

Warum ist RAETIKON.invest die richtige Adresse für meine Veranlagung?

Im Mittelpunkt steht der Klient mit seinen Zielen und Bedürfnissen – nicht das Geld oder die Produkte. Wir nehmen uns Zeit, hören genau hin und kommunizieren mit Ihnen auf Augenhöhe.

Gibt es eine Untergrenze für Investitionen?

Das hängt davon ab. In den meisten Fällen beträgt die Mindestinvestition 50 Euro pro Monat bzw. pauschal 5.000 Euro.

Welche Dienstleistungen bietet die RAETIKON.invest über das WP-Geschäft ebenso an?

Als vertraglich gebundener Vermittler (vgV) bieten wir ein breites Spektrum an Finanzprodukten an. Darüberhinaus bietet unser umfangreiches Partner- und Depotbankennetzwerk weitere Dienstleistungen an:

  • Girokonto
  • Zahlungsverkehr
  • Versicherung
  • Finanzierung

Wie sicher ist mein Geld bei der RAETIKON.invest?

Die Firma RAETIKON.invest GmbH in ihrer Rolle als vertraglich gebundener Vermittler (vgV) tritt als Subvermittler von Finanzinstrumenten auf. Ihre Aufgabe besteht darin, Wertpapierberatungs- und Werpapiervermittlungsdienstleistungen als selbständiges Unternehmen, gebunden an einen konzessionierten Haftungsträger (FinanzAdmin WERTPAPIERDIENSTLEISTUNGEN GmbH), auszuüben. Der vgV wurde aufgrund europarechtlichen Vorgaben der MiFID (Market in Financial Instruments Directive – Richtlinie 2004/39/EG) eingeführt und unterliegt den Bestimmungen der MiFID II (RL 2014/65/EU) bzw. unterliegt vollständig dem WAG 2018.
Im Falle der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen wird die Firma RAETIKON.invest. GmbH als vertraglich gebundener Vermittler (vgV) für die FinanzAdmin WERTPAPIERDIENSTLEISTUNGEN GmbH (Haftungsträger) tätig.

Allgemein:
Gesichert sind Einlagen von natürlichen und juristischen Personen auf Konten bei in Österreich konzessionierten Banken. Dazu gehören z. B. Girokonten, Gehalts- und Pensionskonten, Sparbücher und Bausparverträge. Gesichert sind Einlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Person und Bank.
Nach österreichischem Investmentfondsgesetz sind Fonds vom Vermögen der Fondsgesellschaft streng getrennt. Diese Trennung gilt auch für die unabhängige Depotbank, die das Sondervermögen verwahrt. So bleiben das Vermögen und der Zugriff darauf für die Anteilsinhaber erhalten – auch im Fall eines Konkurses von Fondsgesellschaft oder Depotbank. Die Konkurssicherheit betrifft die Fondsanteile an sich. Die im Fonds enthaltenen Wertpapiere unterliegen den bei Wertpapieren üblichen Kursschwankungen und sonstigen Risiken.
Kauft ein Anleger Wertpapiere wie Anleihen, Zertifikate oder Optionsscheine, so geht er ein Emittentenrisiko ein, AnlgegerInnen sind dem Risiko der Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der emittierenden Bank, ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich.

Ich bin mit der Betreuung der RAETIKON.invest überaus zufrieden – wie kann ich andere davon profitieren lassen?

Kontaktieren Sie uns persönlich – wir verfügen über ein individuelles Weiterempfehlungsmanagement.

Meine Zugangsdaten zum WP-Depot sind gesperrt – wie erhalte ich Zugang?

Gerne kümmern wir uns darum. Sie haben zudem die Möglichkeit, sich direkt an die jeweilige Depotbank zu wenden.

An welche Stelle kann ich mich im Reklamationsfall wenden?

Gerne kümmern wir uns darum. Sie haben zudem die Möglichkeit, sich direkt an unseren Haftungsträger zu wenden:

Mauerbachstraße 4 Top 3
1140 Wien

Phone: +43-1-890 43 72
Fax: +43-1-890 43 72 DW 10

E-Mail:

Anlageberatung

Checkliste Anlageprodukte

Diese Checkliste wurde vom Fachausschuss Gewerbliche Vermögensberatung im Fachverband Finanzdienstleister erstellt. Ziel dieses Dokuments ist es, Sie über die wichtigsten Grundlagen zu informieren sowie an Hand einer Checkliste darzulegen, welche Fragestellungen vor dem Kauf eines Anlageproduktes beantwortet werden sollten. Sie dient zur Orientierung und ersetzt keine fachliche Beratung durch einen Gewerblichen Vermögensberater.

Checkliste Anlageprodukte

Stand: 01.09.2020

Checkliste Pensionsvorsorge

Die Erfahrung der Gewerblichen Vermögensberater zeigt, dass viele Österreicher nicht ausreichend über ihre zu erwartende Pension informiert sind. Die soziodemografische und gesellschaftliche Entwicklung macht es immer unwahrscheinlicher, dass die staatliche bzw gesetzliche Alterspension allein für einen erfüllten Lebensabend ausreichen wird. Diesen Schluss machen auch eine Vielzahl von Pensionsreformen in den letzten Jahren – deren letzte Konsequenz die Umstellung auf das allgemeine Pensionskonto ist – augenscheinlich.
Die folgende Checkliste wurde vom Fachausschuss Gewerbliche Vermögensberatung im Fachverband Finanzdienstleister erstellt und soll demonstrativ auf die wichtigsten Änderungen hinweisen und ihnen helfen, einen möglichen Handlungsbedarf festzustellen.
Sie dient zur Orientierung und ersetzt keine fachliche Beratung durch einen Gewerblichen Vermögensberater.

Checkliste Pensionsvorsorge

Stand: 02.09.2020

Checkliste Goldkauf

Diese Checkliste wurde vom Fachausschuss Gewerbliche Vermögensberatung im Fachverband Finanzdienstleister erstellt. Sie beinhaltet eine demonstrative Aufzählung der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie wertvoller Hinweise, die beim Ankauf von Gold und anderen Edelmetallen beachtet werden sollen.

Fragen-Checkliste zum Goldkauf der WKÖ

Stand: 02.09.2020

FWW FundStars® - Erklärungshilfe

Nachhaltige Geldanlage

Das FNG-Siegel – Der Qualitätsstandard für Nachhaltige Geldanlagen

FNG Siegel

Cost-Average-Effekt

Bei der Veranlagung in Sparplänen werden bei hohen Kursen weniger Fondsanteile und bei niedrigen Kursen mehr Fondsanteile gekauft – dadurch ergibt sich langfristig ein günstiger Durchschnittspreis. Bei stark steigenden Kursen und/oder geringen Kursschwankungen kann die Performance durch diesen Effekt niedriger ausfallen als bei einer Einmalveranlagung.

BVI-Methode

Die Berechnung der Wertentwicklungsstatistik folgt der für Publikumsfonds üblichen zeitgewichteten Methode. Die BVI-Methode verwendet veröffentlichte Investmentfondspreise und berücksichtigt damit alle fondsinternen Kosten. Bei Sparplänen werden außerdem Ausgabeaufschläge berücksichtigt. Ausschüttungen werden rechnerisch umgehend in neue Investmentfondsanteile investiert. Das erlaubt den Vergleich ausschüttender und thesaurierender Investmentfonds.

BVI-Methode (externer Link)

Depot & SRI (Summary Risk Indicator)

Der SRI ist ein standardisierter Risikoindikator, der sowohl die Volatilität eines Finanzinstruments (Marktrisiko), als auch die Bonität des Emittenten berücksichtigt (Kreditrisiko). Bei Investmentfonds fließt nur das Marktrisiko in die Berechnung ein, da Investmentfonds gemäß InvFG 2011 als Sondervermögen aufgelegt werden und daher die Bonität der verwaltenden Gesellschaft keinen Einfluss hat. Eine Ausnahme bei der Berechnung des SRI bilden sogenannte „Garantiefonds“, da bei diesen Fonds die Garantie durch ein externes Kreditinstitut gewährt wird, dessen Bonität in der Berechnung des SRI berücksichtigt wird.

Als Ergebnis dieser Kombination gibt es eine Einstufung auf einer 7-teiligen Skala, wobei 1 das geringste und 7 das höchste Risiko darstellt. Die Abstufungen innerhalb der 7-teiligen Skala stimmen nicht mit der 7-teiligen Skala des SRRIs überein.

Risikoverteilung beim Depot
Die durchschnittliche Risikokennziffer (GSRI 1-7) Ihres Depots errechnet sich aus dem gewichteten Durchschnitt aller einzelnen gewichteten Risikokennziffern (SRI 1-7) der einzelnen Wertpapierpositionen. Dabei stellt SRI 1 ein geringes Risiko und SRI 7 ein sehr hohes Risiko dar.

SRI 1: Wertpapiere mit sehr geringer Schwankungsbreite (kleiner als 0,5 % p.a.). Empfohlener Anlagehorizont mindestens 1 Jahr und länger, sehr geringe Kapitalverluste.

SRI 2: Wertpapiere mit geringer Schwankungsbreite (zwischen 0,5 % und 5 % p.a.). Empfohlener Anlagehorizont mindestens 3 Jahre und länger, geringe Kapitalverluste.

SRI 3: Wertpapiere mit geringer bis mittlerer Schwankungsbreite (zwischen 5 % und 12 % p.a.). Empfohlener Anlagehorizont mindestens 5 Jahre und länger, Verlustrisiken aus Aktien-, Zins- und Währungsschwankungen.

SRI 4: Wertpapiere mit mittlerer Schwankungsbreite (zwischen 12 % und 20 % p.a.). Empfohlener Anlagehorizont mindestens 5 Jahre und länger, Verlustrisiken aus Aktien-, Zins- und Währungschwankungen.

SRI 5: Wertpapiere mit erhöhter Schwankungsbreite (zwischen 20 % und 30 % p.a.). Empfohlener Anlagehorizont mindestens 7 Jahre und länger, höhere Verlustrisiken aus Aktien-, Zins- und Währungsschwankungen.

SRI 6: Wertpapiere mit hoher Schwankungsbreite (zwischen 30 % und 80 % p.a.). Empfohlener Anlagehorizont mindestens 10 Jahre und länger, höhere Verlustrisiken aus Aktien-, Zins- und Währungschwankungen.

SRI 7: Wertpapiere mit sehr hoher Schwankungsbreite (höher als 80 % p.a.). Empfohlener Anlagehorizont mindestens 10 Jahre und länger, sehr hohe Verlustrisiken aus Aktien-, Zins- und Währungsschwankungen bis Totalverlust.

Berechnung der Depotrendite

Die Berechnung von Renditen ist eigentlich sehr einfach – solange es auf dem Depot nur eine einzige Einzahlung gibt.

Einfache Rendite

Diese ist nur für Einmalanlagen geeignet. Natürlich gibt es auch eine einfachere Methode, um die Rendite einer Geldanlage zu berechnen. Man betrachtet bei der einfachen Form der Rendite für einen beliebigen Zeitraum den Gewinn oder Verlust der Anlage im Verhältnis zum investierten Kapital. Diese einfache Rendite bleibt nur solange aussagekräftig, solange keine Konto-Bewegungen stattfinden.

Sobald nach der Einmalanlage weitere Einzahlungen oder Entnahmen erfolgen, ist dieser einfache Prozentsatz für Anleger jedoch keine geeignete Kennzahl mehr (nicht aussagekräftig). Es gibt dazu mehrere Methoden zur Berechnung der Rendite, wir können nachfolgende Renditen ausweisen:

Zeitgewichtete Rendite (TWR)

Die zeitgewichtete Rendite misst die Veränderung eines angelegten Geldbetrags in einem Zeitraum. Hierbei wird die Annahme getroffen, dass im jeweiligen Betrachtungszeitraum keine Ein- bzw. Auszahlungen stattfinden. Sollte dies doch der Fall sein, wird die Rendite entsprechend bereinigt, indem Ein- bzw. Auszahlungen herausgerechnet werden. Dadurch erhält man eine objektive (vergleichbare) Rendite. Diese Methode wird üblicherweise verwendet; sie mißt den Erfolg der Anlagestrategie.

Kapitalgewichtete Rendite (IRR)

Die kapitalgewichtete Rendite (auch: interner Zinssatz/geldgewichtete Rendite) zeigt ebenfalls die Veränderung eines Geldbetrags über einen Anlagezeitraum. Jedoch werden hier Ein- bzw. Auszahlungen berücksichtigt. Dementsprechend erfolgt eine Gewichtung der erwirtschafteten Rendite mit dem jeweils eingesetzten Vermögen. Diese ist vom Zeitpunkt der Ein- bzw. Auszahlungen abhängig. Unterschiede zur zeitgewichteten Rendite zeigen sich somit insbesonders, wenn während des Anlagezeitaums einmalige Ein- bzw. Auszahlungen erfolgen. Gerade im Vergleich zur zeitgewichteten Rendite wird somit deutlich, ob die jeweiligen Kauf- und/oder Verkaufszeitpunkte gut oder schlecht gewählt wurden.

Factsheets lesen & verstehen

Investmentfonds

Basiswährung

Bei einem Publikumsfonds ist die Basiswährung die Währung, in der der Nettoinventarwert (NAV) des Fonds berechnet wird.

Beta-Faktor

Der Beta-Faktor ergänzt die Volatilität. Auch er zeigt das Kursschwankungspotential an.
Der Beta-Faktor gehört zur Kategorie der Risikofaktoren. Er drückt die Dynamik einer Aktie aus, d. h. die Geschwindigkeit mit der sie Kursschwankungen im Gegensatz zu anderen Aktien durchläuft. Mit Hilfe statistischer Verfahren aus Vergangenheitswerten wird der Beta-Faktor gewonnen.
Dabei ist ein Beta-Faktor von 1 definiert als ein genau dem Index entsprechender Kursverlauf. Waren die Kursschwankungen eines Wertes stärker als die Kursschwankungen des Index, wird ein Beta-Faktor von über 1 definiert. Ein Beta-Faktor unter 1 bedeutet, dass die Kursschwankungen eines Wertes schwächer waren, als di Kursschwankungen des Index.

Bloomberg Code

Eine von Bloomberg vergebene Kennnummer, die ein Wertpapier eindeutig kennzeichnet.

Bloomberg L. P. ist ein von Michael Bloomberg im Jahre 1981 gegründetes Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmen mit Hauptsitz im Bloomberg Tower, New York City. (wikipedia, Abfrage: 30.11.2021)

Index

Ein Index bildet einen bestimmten Markt oder ein bestimmtes Marktsegment ab; der Index wird zur Definition eines Markts genutzt und dient als Vergleichsmaß für den Ertrag eines Anlageinstruments.

ISIN

International Securities Identification Number (ISIN) ist ein Code, der ein Wertpapier eindeutig kennzeichnet.

Nettoinventarwert (NAV)

Der Nettoinventarwert (englisch “Net Asset Value”, kurz: NAV) gibt den Gesamtwert eines Fondsvermögens an. Ermittelt wird er durch die Addition sämtlicher Vermögenswerte des Fonds, abzüglich aller Verbindlichkeiten. Der daraus resultierende Wert wird durch die Anzahl der umlaufenden Fondsanteile dividiert, so bestimmt man den Nettoinventarwert pro Anteil.

Rendite

Laufender Ertrag eines Anlageinstruments, etwa Zinsen oder Dividende einer Anlage. Die Rendite wird in der Regel in % p. a. ausgedrückt; sie hängt vom Kaufkurs des Anlageinstruments und der Marktentwicklung ab.

SEDOL – Stock Exchange Daily Official List

Die SEDOL (Stock Exchange Daily Official List) ist ähnlich der Wertpapierkennnummer (WKN) eine nationale Identifikationsnummer (National Securities Identifying Number) aus dem Vereinigten Königreich und Irland. Die offizielle Vergabestelle für diese alphanumerischen Nummern ist die London Stock Exchange.

Anteilsklassen:

  • „Acc“ steht für thesaurierende Anteilsklassen
  • „Inc” steht für ausschüttende Anteilsklassen; ausgeschüttet werden entweder die Nettodividenden (d) oder die Bruttodividenden (gd)
  • „d“ steht für Anteilsklassen, die die Nettodividenden ausschütten
  • „gd“ steht für Anteilsklassen, die die Bruttodividenden ausschütten
  • „gdh“ steht für währungsgesicherte Anteilsklassen, die die Bruttodividenden ausschütten
  • „gdh“ steht für Anteilsklassen, diemonatlich Bruttodividenden ausschütten

SRI - Summary Risk Indicator

Der SRI ist ein standardisierter Risikoindikator der sowohl die Volatilität (Schwankung) eins Finanzinstruments als auch die Bonität des Emittenten berücksichtigt. Bei der Volatilität des Finanzinstruments spricht man von Marktrisiko. Bei der Bonität des Emittenten von Kreditrisiko.
Als Ergebnis dieser Kombination gibt es eine Einstufung in einer 7-stelligen Skala, wobei 1 das geringste und 7 das höchste Risiko darstellt.
Bei Investmentfonds wird nur das Marktrisiko betrachtet, da das Kreditrisiko in einem Fondsportfolio gestreut ist. Eine Ausnahme bilden Garantiefonds, hier wird auch die Bonität des Garantiegebers mitberücksichtigt.

SRRI - Synthetic Risk and Reward Indicator

Die Einteilung der Investmentfonds auf die drei verschiedenen Risikostufen (geringes Risiko, mittleres Risiko, hohes Risiko) erfolgt anhand des sog. SRRI. Die Abkürzung hierbei steht für „Synthetic Risk and Reward Indicator“. Die Berechnung erfolgt auf Basis der europäischen und österreichischen regulatorischen Vorschriften. Dieser Indikator ist integraler Bestandteil der „wesentlichen Anlegerinformationen“ (KID: Key Investor Document) und gibt die Höhe der historischen Schwankungen des Fondsanteilspreises auf einer Skala von 1 bis 7 an.

Investmentfonds mit einem niedrigen SRRI weisen typischerweise geringe Kursschwankungen und damit eine geringere Wahrscheinlichkeit von zwischenzeitigen Kapitalverlusten auf. Fonds mit einem hohen SRRI unterliegen höheren Schwankungen und auch einem höheren Risiko, Kapitalverluste zu erleiden.

  • Die Einstufung des Fonds stellt keinen verlässlichen Hinweis auf die künftige Entwicklung dar und kann sich im Laufe der Zeit ändern.
  • Die Einstufung in Kategorie 1 bedeutet nicht, dass es sich um eine risikofreie Anlage handelt.
  • Der Risikoindikator (SRRI) wird für jeden unserer Fonds auf unserer Webseite, dem Factsheet sowie dem KID angeführt.

SRRI

Risikostufen

Volatilitätsintervalle

1

Geringes Risiko

0 % bis < 0,5 %

2

 

≥ 0,5 % bis < 2,0 %

3

Mittleres Risiko

≥ 2,0 % bis < 5,0 %

4

 

≥ 5,0 % bis < 10,0 %

5

 

≥ 10,0 % bis < 15,0 %

6

 

≥ 15,0 % bis < 25,0 %

7

Hohes Risiko

≥ 25,0 %

Berechnungsmethode des SRRI

Die Volatilität („Kursschwankungsfreudigkeit“) wird auf Basis von wöchentlichen Daten („Renditen“) des Investmentfonds über die vergangen fünf Jahre ermittelt. Wenn die Historie des Investmentfonds zu kurz ist, können die Wertentwicklung einen Vergleichsvermögens oder alternative vom Gesetzgeber vorgegebene Methoden für die Ermittlung des SRRI herangezogen werden. Im Falle einer Ausschüttung von Erträgen werden diese bei der Berechnung mitberücksichtigt. Die Volatilität sowie der SRRI als Risikokennzahl unterscheiden nicht zwischen der Richtung der Schwankungen, sondern geben die allgemeine Schwankungsfreudigkeit wieder. Eine Volatilität von 3,0 % bedeutet beispielsweise, dass der Wert des entsprechenden Investmentfonds über die letzten fünf Jahre im Durchschnitt auf Jahresbasis bis zu plus/minus 3,0 % schankte.

Sharpe-Ratio

Die Sharpe-Ratio ist eine Kennzahl, die die erzielte Rendite einer Veranlagung ins Verhältnis zum eingegangenen Risiko setzt. Hierzu wird von der erzielten Rendite der risikolose Zinssatz (den man mit einer risikofreien Veranlagung wie etwa einem Sparbuch bekommen hätte) und dieser reduzierte Ertrag wird durch die Volatilität der Veranlagung (die Wertschwankungen) dividiert.
Als Ergebnis erhält man den Ertrag pro Risikoeinheit. Je höher dieser Wert ausfällt, desto eher wird das übernommene Risiko abgegolten.
Ein negativer Wert gibt an, dass das übernommene Risiko nicht mit entsprechenden Erträgen abgegolten wurde.

Tracking Error

Der Tracking Error gibt die Höhe der Abweichungen zwischen der Rendite des Fonds und einer Benchmark (Vergleichsindex) an und ist eine Messgröße für das aktive Risiko eines Investmentfonds.
Je höher der Tracking Error ist, desto größer sind die Abweichungen zu einer Benchmark und desto aktiver wird der Fonds gemanaget.

WKN - Wertpapierkennnummer

Die Wertpapierkennnummer (WKN, vereinzelt auch WPKN oder WPK abgekürzt) ist eine sechsstellige Ziffern- und Buchstabenkombination zur Identifizierung von Wertpapieren.
Ebenfalls gebräuchlich ist die internationale Variante namens ISIN.

Konditionen

Wieviel kostet mich die Betreuung durch die RAETIKON.invest?

Wir bieten unseren Kunden unterschiedliche Gebührenmodelle an, die entweder branchenübliche Transaktionsspesen inkludieren oder durch eine vollumfängliche Servicegebühr abgedeckt werden. Detaillierte Auskünfte werden gerne individuell von uns beantwortet.

Powered by www.wko.at/vorarlberg, Stand: 01.01.2021

Gewinnfreibetrag

Wer kann den Freibetrag in Anspruch nehmen?

Alle natürlichen Personen mit betrieblichen Einkunftsarten (Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb, Selbständige Arbeit) kommen in den Genuss des Freibetrages unabhängig davon, ob sie ihren Gewinn mittels Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanzierung ermitteln.

Der Steuerberater Ihres Vertrauens hilft Ihnen gerne bei der Frage, ob und in welchem Ausmaß Sie den Gewinnfreibetrag nutzen sollten.

Wie hoch ist der Gewinnfreibetrag?

Mit dem Gewinnfreibetrag besteht die Möglichkeit 13% des Gewinnes des Betriebes maximal EUR 45.350,- steuerfrei zu lassen. Er setzt sich aus einem Grundfreibetrag für Gewinne bis EUR 30.000,- und darüber hinaus einem investitionsbedingten Gewinnfreibetrag zusammen.

Was ist der Grundfreibetrag?

Für Gewinne bis EUR 30.000,- steht der Freibetrag in Höhe von 13% des Gewinnes (maximal EUR 3.900,-) automatisch zu. Es ist nicht erforderlich, dass eine Investition getätigt wird.

Was ist der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag?

Übersteigt der Gewinn EUR 30.000,- kann zusätzlich zum Grundfreibetrag ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag geltend gemacht werden. Maximal 13% des Gewinnes, der den Betrag von EUR 30.000,- (Grundfreibetrag) übersteigt, kann steuerfrei belassen werden. Voraussetzung dafür ist, dass im gleichen Kalenderjahr bestimmte Wirtschaftsgüter (siehe „begünstigtes Anlagevermögen“) angeschafft werden.

Gibt es Grenzen für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag?

Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag ist einerseits mit der Höhe der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der begünstigten Investitionen und andererseits bis zu einer Bemessungsgrundlage von EUR 175.000,- mit 13 % des Gewinnes je Steuerpflichtigem begrenzt. Wird dieser Betrag überschritten, steht für die nächsten EUR 175.000,- ein Freibetrag von 7 % und für weitere EUR 230.000,- ein Freibetrag von 4,5 % zu.

Ab einer Bemessungsgrundlage von EUR 580.000,- steht kein weiterer Gewinnfreibetrag mehr zu.

Was ist begünstigtes Anlagevermögen?

Das sind neue, abnutzbare, körperliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von mindestens 4 Jahren, die einem inländischen Betrieb oder einer inländischen Betriebsstätte zuzurechnen sind. Zum begünstigten Anlagevermögen zählen auch Wertpapiere, die den Voraussetzungen zur Deckung für Pensionsrückstellungen entsprechen. Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 30. Juni 2014 enden, fallen nur noch Wohnbauanleihen unter die begünstigten Wertpapiere.

Für Wirtschaftsjahre, die ab dem 1.1.2017 beginnen, kommen wieder alle begünstigten Wertpapiere in Betracht.

Für welche Wirtschaftsgüter kann der Freibetrag nicht geltend gemacht werden?

  • PKW und Kombi, ausgenommen Fahrschulfahrzeuge sowie Kraftfahrzeuge, die zu  mindestens 80 % der gewerblichen Personenbeförderung dienen,
  • Luftfahrzeuge,
  • geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis max. EUR 800,-), wenn diese sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden,
  • gebrauchte Wirtschaftsgüter,
  • Wirtschaftsgüter, die von einem Unternehmen erworben werden, das unter beherrschendem Einfluss des Steuerpflichtigen steht, sowie
  • Wirtschaftsgüter, für die ein Forschungsfreibetrag oder eine Forschungsprämie in Anspruch genommen wurde.

Wie wird der Gewinnfreibetrag geltend gemacht?

Der Grundfreibetrag wird automatisch bei der Erstellung des Einkommensteuerbescheides zuerkannt. Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag ist in der Steuererklärung des betreffenden Jahres zu beantragen. Wirtschaftsgüter und Wertpapiere, die der Deckung eines investitionsbedingten Gewinnfreibetrages dienen, sind in einem Verzeichnis auszuweisen.

Was passiert, wenn das begünstigte Vermögen vor Ablauf von 4 Jahren ausscheidet?

Ein vorzeitiges Ausscheiden führt in vielen Fällen zu einer Nachversteuerung. Es kommt zu einem gewinnerhöhenden Ansatz des seinerzeitigen Freibetrages und der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag ist nachträglich zu versteuern.

In bestimmten Fällen kann die Nachversteuerung durch Ersatzbeschaffungen vermieden werden.